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Berlin verändert sich, Februar bis Juni 1990: Restaurierung des Brandenburger Tors [7/7]

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Details

Juni 1990
Berlin, Straße des 17. Juni
Urheber: Dagmar Lipper

Lizenztyp: Creative Commons License

Die in der Silvesternacht 1989/1990 stark beschädigte Quadriga erhielt im Rahmen dieser Restaurierung das Eiserne Kreuz und den Adler zurück; während der Zeit der DDR hielt die geflügelte Siegesgöttin Viktoria einen Stab mit einem Eichenlaubkranz in der Hand.

Abgebildet

Kran, Mehrere Personen, Platz, Stadtsanierung, Werbeplakat, Zaun

Kontext

Baufälligkeit, Berliner Mauer, Geräumter Grenzstreifen, Mauerabbau, Mauerrest

Orte

Brandenburger Tor

Alle Bilder des Albums

Erinnerung

"In der ersten Hälfte des Jahres 1990 konnte man schon beobachten, wie die alte Stadt nach und nach wieder zum Vorschein kam. Die Wunden der Stadt fingen langsam an zu heilen. Irgendwann sah die Mauer (dieses früher so furchteinflößende Bauwerk) in ihrer Demoliertheit nur noch komisch aus und hat niemandem mehr Angst gemacht. Man hat es dann gesperrt, weil es baufällig und gefährlich wurde.

Anfang Mai war die Mauer zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor weitgehend verschwunden und die Straße in ihrer gesamten Breite wieder sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt ließ sich der ehemalige Mauerverlauf noch nachvollziehen, man konnte noch vereinzelt Mauerreste finden, die im Juni schließlich komplett verschwunden und durch einen Bauzaun ersetzt worden waren. Und immer noch gab es vereinzelte Schaulustige, wenn auch nicht mehr so viele.

Ich fand es damals bemerkenswert, dass eine der ersten Aktivitäten die Instandsetzung des Brandenburger Tors war – daran zeigte sich seine Bedeutung für die deutsche Geschichte und auch für die deutsche Einheit."

Dagmar Lipper (West-Berlin)