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Ausstellungsthema: Protest und Flucht: Demonstrationszug vor dem Palast der Republik [12/56]

INFORMATIONEN ZUM OBJEKT
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Details

4. November 1989
Berlin, Marx-Engels-Platz, heute Schloßplatz
Urheber: Peter R. Asche

Lizenztyp: Creative Commons License

Aus dem Album

Verschwundene Architekturen

Der Demonstrationszug der Alexanderplatz-Demonstration, der "größte[n] nicht staatlich gelenkte[n] Demonstration in der Geschichte der DDR" (Wikipedia: Alexanderplatz-Demonstration, Stand 23. April 2009) vor dem Palast der Republik (nicht im Bild); im Hintergrund das 1996 abgerissene Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR

Abgebildet

Alexanderplatz-Demonstration, Menschenmenge, Omnibus, Transparent (Spruchband)

Personen/Organisationen

Sozialistische Einheitspartei Deutschlands

Orte

Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Palast der Republik

Text im Bild

rehabilitiert / Bahro

Demokratie / gegen [...] der SED

Ökolo[...] / jetzt [...]

[...] / Freie Wahlen

Nennt [...] Stiel[...]

Freie Waldorfschule

Vorwärts / und / nichts vergessen!

Alle Bilder des Albums

Am Ende waren es die Menschen in der DDR selbst, die das SED-Regime zum Einsturz brachten. Vom Sommer 1989 an versuchten tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze und über die bundesdeutschen Botschaften in Budapest, Prag und Warschau in den Westen zu fliehen. Im Land schlossen sich immer mehr Menschen den Forderungen der Bürgerbewegungen nach freien Wahlen, nach Presse- und Reisefreiheit an, trotz der Angst vor staatlicher Repression. Im Oktober erfassten die Massenproteste mit hunderttausenden von Demonstranten das ganze Land. Und mit dem Bewusstsein, dass ihr Protest nicht mehr aufzuhalten war, wuchs auch das Bedürfnis, ihn im Bild zu dokumentieren.