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Ausstellungsthema: Protest und Flucht: "Sonntagsgespräch" vor dem Roten Rathaus [16/56]

INFORMATIONEN ZUM OBJEKT
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Details

29. Oktober 1989
Berlin, Rotes Rathaus
Urheber: Jürgen Nagel

Lizenztyp: Keine Creative Commons

Unter dem Motto "Offene Türen - Offene Worte" finden ab Oktober 1989 in verschiedenen Städten sogenannte "Sonntagsgespräche" zwischen Partei und Bevölkerung statt. Am ersten "Sonntagsgespräch" in Ost-Berlin vor dem Roten Rathaus unter anderem mit Oberbürgermeister Krack nehmen am 29. Oktober 1989 über 20.000 Bürger teil.

Abgebildet

Kamera, Menschenmenge, Versammlung, Wappen

Orte

Rotes Rathaus

Alle Bilder des Albums

Am Ende waren es die Menschen in der DDR selbst, die das SED-Regime zum Einsturz brachten. Vom Sommer 1989 an versuchten tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze und über die bundesdeutschen Botschaften in Budapest, Prag und Warschau in den Westen zu fliehen. Im Land schlossen sich immer mehr Menschen den Forderungen der Bürgerbewegungen nach freien Wahlen, nach Presse- und Reisefreiheit an, trotz der Angst vor staatlicher Repression. Im Oktober erfassten die Massenproteste mit hunderttausenden von Demonstranten das ganze Land. Und mit dem Bewusstsein, dass ihr Protest nicht mehr aufzuhalten war, wuchs auch das Bedürfnis, ihn im Bild zu dokumentieren.

Original-Bildunterschrift

"Die wacklige Führung probt den Dialog."