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Ausstellungsthema: Protest und Flucht: Forderung nach unabhängiger Presse [17/56]

INFORMATIONEN ZUM OBJEKT
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Details

4. November 1989
Berlin, Karl-Liebknecht-Straße
Urheber: Jürgen Nagel

Lizenztyp: Keine Creative Commons

Demonstranten bei der Alexanderplatz-Demonstration, der "größte[n] nicht staatlich gelenkte[n] Demonstration in der Geschichte der DDR" (Wikipedia: Alexanderplatz-Demonstration, Stand 23. April 2009)

Abgebildet

Alexanderplatz-Demonstration, Kind, Kinderwagen, Menschenmenge, Transparent (Spruchband)

Orte

Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Straße

Text im Bild

Unabhängig[e] / Presse

Alle Bilder des Albums

Am Ende waren es die Menschen in der DDR selbst, die das SED-Regime zum Einsturz brachten. Vom Sommer 1989 an versuchten tausende DDR-Bürger über die ungarisch-österreichische Grenze und über die bundesdeutschen Botschaften in Budapest, Prag und Warschau in den Westen zu fliehen. Im Land schlossen sich immer mehr Menschen den Forderungen der Bürgerbewegungen nach freien Wahlen, nach Presse- und Reisefreiheit an, trotz der Angst vor staatlicher Repression. Im Oktober erfassten die Massenproteste mit hunderttausenden von Demonstranten das ganze Land. Und mit dem Bewusstsein, dass ihr Protest nicht mehr aufzuhalten war, wuchs auch das Bedürfnis, ihn im Bild zu dokumentieren.